100% vegan

Alle Produkte von HansVurst sind zu 100% frei von tierischen Bestandteilen. In den Produktions- und Handelsprozessen werden keine tierischen Produkte verwendet. Auch die Unternehmensstruktur von HansVurst ist zu 100% vegan ...seien es unsere Aufkleber (die Klebstoffe haben meist tierische Bestandteile) oder unser Mobiliar (Leder), HansVurst wirtschaftet tierleidsfrei.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit unseren Produktionspartnern im In- und Ausland zusammen. Wir beraten sie und versuchen neue vegane Produkte zu entwickeln. Diejenigen Produktionspartner, die noch nicht ausschließlich vegan produzieren, versuchen wir zu animieren, ihr veganes Sortiment auszuweiten.

Warum vegane Schuhe?

Schuhe sind in der Regel nicht frei von tierlichen Inhaltsstoffen. Sei es, dass sie ganz oder teilweise aus Leder gefertigt werden oder mit Schafswolle gefüttert werden. Selbst vermeintlich vegane Stoffschuhe enthalten meist Klebstoffe, die tierlichen Ursprungs sind (Knochen oder Milchproteine finden hier Verwendung).

Deutschland ist eines der Hauptimportländer für Leder aus Indien. Die indische Lederindustrie ist eine der grausamsten der Welt. Tierschutzgesetze werden in Indien nicht konsequent durchgesetzt, so dass die Tiere meist schon vor dem Transport in die Schlachthäuser krank, ausgemergelt und erschöpft sind. Um die kranken Tiere dennoch in die Schlachthäuser zu bringen, werden ihnen auf dem Weg immer wieder die Knochen des Schwanzes gebrochen, um die erschöpften Tiere zum Aufstehen zu zwingen. Eine andere Methode die Tiere zum Weitergehen zu zwingen ist es, ihnen Chili-Schoten oder Tabak in die Augen zu reiben. Angekommen in den Schlachthäusern werden ihnen - oftmals ohne wirksame Betäubung - die Hälse aufgeschlitzt, die Beine abgehackt oder sie werden lebendig zerstückelt.

lederfreie Schuhe von G-MO footwear
HansVursts Schuhe sind frei von Leder!

Zunehmend kommt das in Deutschland verarbeitete Leder auch aus anderen Ländern wie beispielsweise China. Die importierten Tierhäute werden schlicht als "Leder" gekennzeichnet, ohne genauer zu definieren, welches Tier sich hinter diesem Import verbirgt. In China ist es Praxis, dass Hunde und Katzen ihrer Felle und Häute wegen auf grausame Weise getötet werden.


In den verarbeiteten Gerbereien werden eine Vielzahl an gefährlichen Substanzen verwendet, um die Verwesung der Haut zu verhindern. Leidtragende sind die Menschen, die in der Fabrik arbeiten und in ihrer Umgebung wohnen. Krankheiten nehmen zu und die Umwelt leidet erheblich unter den giftigen Substanzen.

Die giftigen Substanzen und der hohe Wasserverbrauch und Emissionsausstoß der Intensivtierhaltung und der Gerbereien tragen erheblich zu den gegenwärtigen Umweltproblemen bei. Die moderne Intensivtierhaltung erzeugt 18 % mehr Emissionen als der gesamte globale Verkehr.

50% der weltweiten Getreideernte und 90% des Sojas werden an „Nutztiere" vor allem in den Industrieländern verfüttert, während in anderen Erdteilen 1 Milliarde Menschen unter Hunger leiden. Denn Land, Wasser und andere Ressourcen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln für den Menschen eingesetzt werden könnten, werden stattdessen für den Anbau von Futtermitteln für die Intensivtierhaltung verschwendet.

All Women Recycling: vegane Klebstoffe
veganer Klebstoff

Angekommen auf dem europäischen Markt trägt Leder erheblich zum wirtschaftlichen Gewinn der Fleischindustrie bei. Leder ist nicht einfach ein Restprodukt, das bei der Erzeugung von Fleisch anfällt. Die Fleischindustrie täte sich schwer, profitabel und effizient zu produzieren, wenn sie nicht die lukrativen Einkünfte aus der Lederherstellung hätte. Leder stellt das wichtigste Nebenprodukt der Fleischindustrie dar.


HansVurst verzichtet auf sämtliche tierliche Bestandteile in seinen Produkten. Auch die Klebstoffe sind daher frei von tierlichen Bestandteilen: Tiere sind keine Ware! Warum keine Schafswolle und Seide von HansVurst verwendet werden, findet ihr in der nächsten Kategorie "warum vegane Bekleidung?".

Warum vegane Bekleidung?

Warum vegane Bekleidung?

Mag es für viele noch unmittelbar einleuchten, dass ein Verzicht auf Leder Tierleid vermeidet, die Umwelt schützt und Ressourcen schont, sind viele zunächst verblüfft, wenn es bei Bekleidung um das Thema Veganismus geht. Doch keineswegs ist sämtliche Bekleidung vegan oder die verwendeten tierischen Produkte unproblematisch.

Werfen sie einen Blick in ihren Kleiderschrank: Jeans haben normalerweise einen Lederpatch auf der Rückseite des Hosenbunds, Winterpullover, Mützen oder Schals sind aus Schafswolle gefertigt. Die schicke Bluse besteht aus Seide und die alte Winterjacke hat einen Pelz. Doch braucht es das? HansVurst sagt nein: schicke Mode braucht keine tierischen Bestandteile! Es ist schlicht unnötig solche Produkte zu verwenden. Warum sollten Tiere für die Kleidung der Menschen leiden, wenn es genauso auch ohne dieses Leid geht.


Warum also nun keine tierische Wolle, Seide oder Pelz?

Viele Menschen denken, Schafe zu scheren wäre notwendig. Doch ohne die gezielte Züchtung und "Optimierung" durch den Menschen würden Schafe nur so viel Wolle bekommen, wie sie benötigen, um sich vor der Witterung zu schützen. Die Wolle der Schafe wirkt isolierend und schützt somit vor Hitze wie Kälte.

Vegane Mode von Nekoneko
Schicke Mode braucht kein Tierleid!

Während Wolle einst gewonnen wurde, indem man es Schafen in der Zeit des natürlichen Fellwechsels auszupfte, gehen Arbeiter heute äußerst rabiat vor: Die Tiere werden an den Beinen gepackt und zwischen die eigenen Beine geklemmt. Als würde dies nicht schon genug Stress und Angst beim Tier auslösen, wird den Schafen mit einem lauten Elektrogerät die Wolle abrasiert. Um "Effizienz" zu gewährleisten, geschieht dies in Windeseile. Die Schafe tragen blutende Wunden davon.

Der Großteil des weltweiten Wollertrages stammt aus Australien. Dort wird in einer besonders grausamen Prozedur namens "Mulesing" die Haut rund um den Schwanz des Tieres ohne jegliche Betäubung entfernt, um das Tier vor Insektenlarven, die sich in das Fleisch fressen könnten, zu schützen. Eine natürliche Resistenz gegen den Fliegenbefall kann so nicht entstehen.

Sind die Schafe wirtschaftlich nicht mehr rentabel genug, werden sie auf Schiffe verfrachtet und in die ganze Welt transportiert, um sie zu schlachten. Bei teilweise extremen Temperaturen und auf völlig überfüllten Schiffen sind die Schafe so, teils wochenlang, unglaublichen Qualen ausgesetzt. Viele der Schafe erkranken oder sterben bei diesen Transporten, weil sie aufgrund der Enge das Futter oder Wasser nicht erreichen können oder von anderen Schafen niedergetrampelt werden.

Qualität braucht kein Tierleid!

Seide wird von Seidenraupen gewebt, die aus der Seide ihre Kokons bauen. Um die Seide zu gewinnen, werden die Raupen bei lebendigem Leibe verbrüht und gekocht. Für nur 250 Gramm Seide werden etwa 3000 Raupen auf diese Weise getötet. Raupen sind sehr empfindsame Lebewesen, die als Resonanz auf Schmerzen Endorphine ausschütten. Die Raupen winden sich in ihrem Todeskampf.

Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr ganzes Leben in Gefangenschaft unter unhaltbaren Bedingungen. Eingepfercht und verdreckt, werden die Tiere am Ende ihres Lebens vergast, vergiftet oder erstickt. Ein Großteil der Pelzwaren in Deutschland stammt aus China, wo Millionen von Tieren, darunter auch Hunde und Katzen, bei lebendigem Leib gehäutet werden.